Advent, Advent…

Weihnachtssterne sind in Mexiko und Mittelamerika heimisch. Sie lieben helle Standorte, möglichst an einem Fenster zur Südseite, jedoch ohne Heizung. Beim Gießen ist darauf zu achten, dass keine Staunässe entsteht. Die Pflanze sollte zwar feucht gehalten werden, es gilt jedoch: eher etwas weniger gießen, als zu viel.

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Auch nach dem Weihnachtsfest kann der Stern bei richtiger Pflege bis zum nächsten Jahr halten. Nach der Blüte wird er stark zurückgeschnitten und die alten Blüten komplett entfernt, damit er neue Triebe bilden kann. Über den Sommer wird er gedüngt und im Halbschatten nach draußen gestellt.
Im nächsten Herbst ist darauf zu achten, dass der Weihnachtsstern 6-8 Wochen lang 12 Stunden lang in vollkommener Dunkelheit steht, damit er mit der Blütenbildung beginnen kann.

Der eigentliche Schmuck des Weihnachtssterns sind nicht die Blüten, sondern die sie umgebenden Hochblätter. Der Gärtner nennt sie Brakteen. Diese können rot, aber auch weiß und rosa oder sogar mehrfarbig sein. Die eigentlichen Blüten, die sogenannten Cyathien sitzen in der Mitte dieser Hochblätter. Im aufgeblühten Zustand erkennt man sie an den feinen gelben Staubblättern und dem Honigtau, der dann aus den Blüten quillt.
Weihnachtssterne gibt es heute in vielen Formen. Von der kleinen Mini-Pflanze mit einer Braktee bis zum vielblumigen, prächtigen Hochstamm gibt es alle erdenklichen Wuchsformen.